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<pre>Auch mit Blick auf das zuletzt nicht ganz so gelungene Gastspiel in Leipzig würde ich dieses Mal schon mit einem Punktgewinn der Westfalen in der Rheinenergiearena zufrieden sein.  <p> Sieben Zähler aus den jüngsten drei Partien lassen schließlich erahnen, dass Freiburg auch in der ersten Saisonhälfte erst auf den letzten Metern richtig warmzulaufen beginnt; innerhalb von nur 270 Minuten konnten die Süddeutschen ihren Punktestand unlängst nahezu verdoppeln.  <p>  45 Minuten lang hatte Mainz in Freiburg eine durchaus ansprechende Leistung gezeigt, wie 12 Torschüsse belegen. „Wir haben im ersten Durchgang ein gutes Spiel gemacht und waren überlegen“, so Latza. <p> Diese Tatsache ärgerte auch Schalke-Coach Domenico Tedesco: „Wir hätten den Sack früher zumachen müssen und den einen oder anderen Konter besser zu Ende spielen müssen.“ <p>  Sicher: Die hohe Termin-Belastung und wiederkehrende Verletzungssorgen bei zahlreichen Akteuren tragen an dieser Entwicklung eine gewisse Mitschuld. Fest steht aber auch, dass die Münchener in den vergangenen Wochen eine bedrohliche Sorglosigkeit an den Tag gelegt haben.  </pre>


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<pre>SCF-Stürmer Nils Petersen sorgte 15 Minuten vor Schluss nur noch für Ergebniskosmetik und verkürzte auf 1:3.  <p> Die folgende kurzzeitige Suspendierung des Duos ließ so manchen Beobachter den Eindruck gewinnen, dass Rangnick hier in erster Linie zwei Sündenböcke für die letztlich verdiente Niederlage im Bruder-Duell gefunden hat.  <p>  Zuletzt blieben die Schalker zwei Mal hintereinander ohne Gegentreffer, Ralf Fährmann musste seit 209 Minuten nicht mehr hinter sich greifen. Es ist nicht nur die Abwehr, die für die stabile Defensivarbeit verantwortlich ist. „Gegen Mainz haben wir erneut stark gegen den Ball gearbeitet“, analysierte Naldo auf der Vereinswebsite. <p> „Wir haben heute sehr gut gegen den Ball gearbeitet und nur eine Chance aus dem Spiel zugelassen. Das ist eine Basis, auf der wir aufbauen können.“ <p>  Diese werden sich unserer Ansicht nach allerdings nicht oft genug ergeben. Wir tippen auf einen Heimsieg des FSV Mainz 05 gegen Liga-Neuling FC Ingolstadt!  </pre> 


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<pre> Denn bei der 0:5-Klatsche gegen Wolfsburg erlitt der FSV am vergangenen Wochenende nicht nur Schiffbruch, sondern es war das erst zweite Mal in seiner Geschichte, dass der Karnevalsverein fünf Buden allein in Halbzeit eins eingeschenkt bekommen hat.  <p> Aufgrund des plötzlichen Laufs haben sich die nach Sperren oder Verletzungen zurückgekehrten Wood, Spahic und Ekdal zu vorübergehenden Bankdrückern entwickelt — und im Heimspiel gegen die Fuggerstädter wurde besonders deutlich, wie gut der HSV mit dieser harten Linie fährt.  <p>  Da es zuletzt gegen die jeweils noch sieglosen Teams aus Freiburg und Köln zur Sache ging, muten die beiden resultierenden Punktgewinne ausnahmsweise nicht ganz so glanzvoll an — bei aller gebotenen Bescheidenheit hatten sich hier gewiss auch die 96er selbst einen etwas größeren Ertrag erhofft. <p>  Nur, dass es sich bei dem einen um einen Aufsteiger handelt, und der andere als amtierender Vizemeister an und für sich ganz oben mitmischen wollen würde. <p>  Rote Bullen gegen Echte Liebe! Das Duell zwischen RasenBallsport Leipzig und Borussia Dortmund am Samstag (18:30 Uhr) verspricht große Brisanz. Nicht nur aufgrund der eklatanten Unterschiede in der Vereinsphilosophie, sondern vor allem, weil beide Teams um einen Platz in der Champions League kämpfen.  </pre>


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<pre> Weil die Mainzer als gebranntes Kind allen Grund haben, den unmittelbaren Sprung in die europäische Gruppenphase anzuvisieren, setzen die Wettfreunde am 3Spieltag einen hochkonzentrierten Auftritt der Hausherren voraus, der dann fast automatisch auch zum gewünschten Ergebnis führen muss.  <p> Video: Mats Hummels sah die 1:5-Pleite bei den Bayern nicht so negativ wie so manche Medien (Quelle: YouTube/Borussia Dortmund)   <p> „Mit so einer Leistung werden wir auf Schalke nichts holen. Jeder muss wieder geil darauf sein, dem anderen zu helfen. Wir brauchen wieder diese Spannung, diesen Funken und diese mentale Stärke. Davon leben wir“, so Bremens Zlatko Junuzovic vor dem Duell in Gelsenkirchen. <p>  Dabei haben die Freiburger nicht nur die Partie verloren, sondern auch die Nerven. Christian Streich echauffierte sich über eine gelb-rote Karte gegen Nils Petersen und wurde vom Schiedsrichter auf die Tribüne verbannt.  <p> Bei den Gästen kehrt mit dem unlängst gleichfalls zwangspausierenden Didavi derweil ein kreativer Kopf in die Schaltzentrale zurück; entsprechend sprechen alle Vorzeichen dafür, dass es im Borussia-Park richtig munter werden kann.  </pre>


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<pre> Die Freiburger Hoffnungen dürften demnach auch weiterhin fast ausschließlich auf Nils Petersen ruhen, der mit seinen 15 Toren unlängst die Hauptlast des Klassenerhalts auf den Schultern trug.  <p> Grund dafür sind einerseits anhaltende Verletzungsprobleme (Marcel Risse, Timo Horn); andererseits aber auch Trainingsrückstand bei einigen Rekonvaleszenten (Bittencourt, Lehmann).  <p>  Nun ist es allerdings nicht nur für die ursprünglichen Ambitionen der Rheinländer zu mickrig, dass sich Fortschritte derzeit nur in etwas erträglicheren Niederlagen zementieren — auch das Abstiegsgespenst wird erfahrungsgemäß nur mit zählbaren Resultaten zu vertreiben sein. <p>  „Ich glaube, dass es richtig war, das System zu wechseln, weil wir aktuell die Spieler dazu haben und weil wir jetzt auch gut funktionieren. Man sieht auch, dass das Selbstvertrauen gibt“, stellte Weinzierl zufrieden fest. Und der Erfolg zurückkehrte.  <p> – Bei aller Freude hat sich die persönliche Situation von Valerien Ismael selbst mit dem jüngsten Dreier nur unwesentlich verbessert.  </pre>


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